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Modellname: Seagull
Todestag: 07.11.03
Hinterbliebene: Friedrich & Wolfgang
Kondolenzmailadresse: wolfgang_herdtle(at)web.de

Todesursache

Bei besten Wetterbedingungen haben wir unseren geliebten Seagull von Robbe flugfertig gemacht und nochmals sämtliche Funktionen geprüft. Dann gings los: Motor an und ab in Richtung Sonnenuntergang. Der Seagull flog wunderbar wie ein Adler im leichten Steigflug los. Dann zogen wir ihn hoch, um Höhe zu machen...Doch plötzlich...das schöne Flugzeug steigt zu steil, dreht nach links und dann gab es kein Halten mehr, weil die Strömung abriss. Alle Versuche, das Teil nochmal unter Kontrolle zu bringen waren vergebens, mit hoher Geschwindigkeit gings in einer Linkskurve nach unten bis zum tödlichen Aufprall auf der Erde. Sämtliche Teile flogen durch die Gegend und es war uns sofort klar: Dieser Absturz war endgültig. (Foto wird noch geschickt)


Modellname: Mad Max
Todestag: 21.04.2003
Hinterbliebene: Juri Struck
Kondolenzmailadresse: juri.struck(at)t-online.de

Todesursache

Bei einem ziehmlich tiefem Vorbeiflug auf m Rücken, verabschiedete sich das von mir verstärkte Seitenruder! Tija, eins hat mir die Sache gebracht! Nie wieder ein Modell von Robbe!!! Außerdem hab ich für den Mad Max schon längst einen viel besseren Ersatz zugelegt! den Flexi Fun von Pemotec! Ein feines Fliegerchen, nur das EPP ist halt Geschmackssache! mfg Juri


Modellname: Tschechischer Doppeldecker
Todestag: Sept/2003
Hinterbliebene: Ich,
Kondolenzmailadresse: Holger_lang(at)T-Online.de

Todesursache

Ein etwas zu windiger Tag, aber nach dem 5.Umbau eines Gummimotor Doppeldeckers, vergrössern der Tragflächen, ausrichten der Neigung, Aufrüstung auf 8 Zellen NIMH, Reparatur eines gebrochenen 280´er Getriebes dreht das Teil beim Handstart doch glatt eine viertel Umdrehung und landet genau auf dem Feldweg, der hierfür doch am wenigsten geeignet war... Balsasplitter und Kabelsalat. PLan: im Winter reparieren und im Regal verstauben, Gnadenbrot statt Fliegerglück.


Modellname: Floppy
Todestag: 19.10.2003
Hinterbliebene: Benjamin Bellmann
Kondolenzmailadresse: modellflieger1(at)web.de

Todesursache

War gerade im Steikflug als ich mir dachte in ca.50 Metern Höhe das ich eine Linkskurve fliege,gemacht getann plötzlích trudelte es senkrecht zum Boden hinunter ,Ursache null Peilung .Modell war reif für die Mülltonne .Schade diesen Silvester wär es 2Jahre alt geworden der floppy von Paff. Benjamin Bellmann www.modellpilot.beep.de


Modellname: Hamster Rudi
Todestag: 6.12.2002
Hinterbliebene: Andychizedundhoggo
Kondolenzmailadresse: hamster(at)rudishome.org

Todesursache

Nach kurzer Flugzeit mit dicken Backen und vollem Magen beim Absturz (durch Drugs) am stein hängen geblieben...langsamer, schmerzhafter Tod. Durch sofortige Transplantaion der Milz, Leber, linken Backe, rechtem Hoden verstarb die kleine Drecksau noch am Unfallort. Rest in P€(at)ce Rudi


Modellname: Nagit (2m Spannweite)
Todestag: Ein heisser Tag im August 2003
Hinterbliebene: Udo, ein modellfliegender staunender Nachbar, Kleinteile
Kondolenzmailadresse:

Todesursache

Zusammenfassung: Es fliegt auch ohne HF. Ein sauheisser Tag im August. 34 Grad im Schatten, noch mehr in der Sonne. Man sollte meinen, das dieses eine Hammerthermik ergibt. Also Segler rausgeholt, Hochstartgummi ausgelegt und angefangen zu spannen. Mein Gott, ist das heiss heute, man ist von der Scheisshitze wie benebelt. Also Gummi weiter ausgezogen, Segler eingehängt, Sender um den Bauch gebammelt (hab ich schon gesagt, wie heiss es ist) und losgelassen. Rechte Fläche hängt ein wenig, also mal nach links gegensteuern. Hmm, es tut sich gar nichts, also mehr Knüppelausschlag nach links. Mittlerweile hängt die Kiste in 30m Höhe total quer zur Startrichtung und NICHTS passiert. In einer eleganten Kurve dreht sich das Modell auf die Nase und schlägt nach kurzer Zeit wieder in den Acker ein. Jetzt klinkt sich endlich das Gummiseil aus und pfeift hämisch über den Ort des Grauens. Ein entgeisterter Blick auf den Sender zeigt, das dieser noch AUS ist. Scheiss Hitze! Zum Modell gelaufen, und das schlimmste befürchtet. Nase eingedellt, Flächenstahl und Aufnahmerohr verbogen, beide Querruderservos haben Karies. Das konnte ich jedoch erst später feststellen, da es auch den Quarz vom Empfänger gehimmelt hat. Modell eingesackt, wird irgendwann wiederbelebt. Glücklicherweise wurde der Acker vorher gepflügt, wenn die Kiste in die Betonerde reingedonnert wäre, hätte es nur noch Balsa und GfK Spreisslsalat gegeben.


Modellname: Wingo Porter
Todestag: 14.09.2003
Hinterbliebene: Philipp
Kondolenzmailadresse: fam-damm(at)t-online.de

Todesursache

Philipp kam auf die glorreiche Idee, sich zu seinem 12. Geburtstag einen Wingo zu wünschen, was ich (sein Vater) als - ebenfalls blutiger Nicht-Flieger - natürlich sehr begrüßte. Gewünscht, getan. Also bastelten wir einen wunderschönen Wingo Porter und unternahmen auf dem Vorfeld eines stillgelegten Flughafens ausgedehnte Rollversuche, die jedoch stets mit einem plötzlichen Ausbrechen des Hecks endeten bevor der Flieger auch nur Anstalten eines Hüpfers machen konnte. Da wir vermuteten, dass die eingesetzten, 6-zelligen Uralt-Akkus aus dem Tamiya Super-Hornet nicht genügend Leistung für einen eleganten Bodenstart liefern konnten, kaufte ich zwei sündhaft teure Sanyo-Akkus. Sogar nach der ersten Ladung zeigte sich der Wingo bereits viel unternehmungslustiger! Aus dem Bodenstart wurde es trotzdem nix, da unsere Geduld nach dem x-ten Ausbrechen (mit Abrutschen der Reifen) am Ende war. Also war Handstart angesagt! An diesem Tag machten wir tatsächlich zwei erfolgreiche Handstarts mit kurzem Geradeausflug und prompter Landung! Jetzt war uns allerdings klar, dass das Vorfeld viel zu klein war für einen "echten" Flug, sodass wir alles wieder ins Auto packten und zur nahen Fluss-Aue fuhren. Hier war zwar eine etwas rauhe, weil vertrocknete Wiese, aber für einen weiteren Handstart ideal! Philipp machte gerade eine erste 1A-Platzrunde, als uns Funkenflug und ein grässliches Knistern am Akku auffielen. Also Notlandung! Philipp gelang es, den Wingo beinahe elegant ins Gras zu setzen. Puhhh! Na also, geht doch. Nach Kontrolle der Akkustecker (ein Pol war schon vor dem Start etwas lädiert, da mir das Anlöten nur ziemlich plump gelungen war und ich den Kontakt mit Gewalt in die Buchse gepresst hatte). Der zweite Handstart endete dann nicht mehr so glimpflich: das Knistern stellte sich nach einer weiteren Platzrunde sogleich wieder ein - die Landung konnte jedoch nicht mehr 1:1 wiederholt werden. Wingo entschloss sich, unmittelbar vor dem Touch-Down des Fahrwerks eine Rücken-Schräglage einzunehmen. In Folge dessen brach der Rumpf durch und ein Motor riss samt Kabelbinder und Holzplatte aus der Tragfläche. Na ja, wir waren nur ein bisschen deprimiert und schon wieder sehr happy nachdem wir die Schäden noch am späten Abend mittels Holzleim "beseitigt" hatten. Gereift durch diese Erfahrung traten wir am folgenden Morgen -mit neuer Lötstelle am Akku-Kabel - unseren nächsten Flug an. Philipp wollte sich zuerst weigern zu fliegen (eine Vorahnung?), aber ich machte ihm klar, dass NUR ER dies könne, da ich ja überhaupt keine Erfahrung besäße, nicht einmal die (eigenhändige) Erfahrung der gestrigen Bruchlandung. Philipp muss schon beim Start große Angst gehabt haben, der Vorfall könne sich wiederholen - es platzte jedenfalls sofort nach seinem etwa 20 sekündigen Flug und der anschließenden VERNICHTUNG des Wingos mittels Sturzflug aus 20 Meter Höhe aus ihm heraus: "Hab ich dir doch gesagt, dass ich nicht mehr fliegen will!" Ich hab gesagt "Na jetzt passt er wenigstens bequem ins Auto." Wir hatten (auch eine Vorahnung?) einen großen Müllbeutel dabei, mit dem wir die unendlich vielen, im Umkreis von 4 Metern verstreuten Styroporteilchen verstauten - samt der verbogenen Reste eines Fahrwerks und des schönen, blau eloxierten Quadrat-Aluprofils, in dem die Servokabel des jetzt frei baumelnden Leitwerks verliefen. Die sortenreine Trennung zuhause in "nochg verwendbar weil elektrisch" und "Müll weil Styropor oder Holz" verlief zeitlich sehr unaufwendig - ganz im Gegensatz zum Bau des Modells. Im Moment trösten wir uns mit all den anderen Grabsteinen dieser Seite. Und - die letzten Tage hatten wir eine erste Flugstunde mit einem Profi (angekabelt im Lehrer-Schüler-Betrieb). Mit unserem Fingerspitzengefühl haperte es da noch gewaltig! Es ist wohl besser, wir bleiben noch eine Weile abstinent ...


 

Modellname: Wingo
Todestag: ???
Hinterbliebene: Mr. Erschüttert
Kondolenzmailadresse: Mr(at)Erschüttert.de

Todesursache

Doppelter Leistenbruch, und Schädeldurchbruch. War es der Wind, das Flugzeug, der Hund, der Baum, oder doch nur die Landung auf dem Asphalt????


Modellname: Stampe SR 7b Monitor in 1:7
Todestag: Oktober 1984
Hinterbliebene: Ulrich
Kondolenzmailadresse: usprang(at)web.de

Todesursache

Unglückliche Verkettung ... Beim Laden hatte der Senderakku etwas gegast und auf der NF-Platine des Senders (Microprop Variomodul professional erinnert sich noch jemand?) einen Niederschlag gebildet. Als gegen Nachmittag die Luft etwas feucht wurde, wurde dieser Niederschlag elektrisch leitfähig und der Sender steuerte alle Kanäle Richtung ziemlichen Vollausschlag. Aus ca. 60m ging es senkrecht in den Acker, von meiner schönen Stampe samt R/C Innereien und dem fast neuen OS FS40 blieb ausser dem Leitwerk NICHTS übrig. Wenn jemand Informationen zu dem Originalflugzeug hat (Belgien 50er Jahre, Hersteller Stampe&Renard) bin ich sehr interessiert. Möchte nocheinmal eine bauen.


Modellname: Salome
Todestag: verdrängt
Hinterbliebene: ich 4 servos akku empf
Kondolenzmailadresse:

Todesursache

nach nen schönen tag s.a.l. fliegen brach beim start das cfk heckrohr ab und der flieger flog in nem runden bogen mit seinen 100 sachen noch genau 30m weit. http://www.modellflugjugend.de/archiv/user/sal-anim.gif


 

Modellname: Pigeon
Todestag: 23.4.03
Hinterbliebene: die Elektronik, zum Glück!!!!!!!!
Kondolenzmailadresse:

Todesursache

Der erste Flugtag war klasse mit diesem Modell, nur der zweite führte zum Tod:-( es war so: es war sehr windig, aber ich wollte trotzdem fliegen. Ich warf das modell in die Luft und es stieg sofort in die höhe, aber es blieb dann mit stark laufendem Motor in der Luft stehen, ich kam einfach nicht voran bis der Segler dann abtriftete und richtung boden flog und.... naja den rest könnt ihr euch ja denken, mein armes Baby!!!


Modellname: Diablotin XL
Todestag: 10.07.2003
Hinterbliebene: Roland Pfeiffer
Kondolenzmailadresse: roland.pfeiffer(at)aon.at

Todesursache

Bei seinem dritten Flug, den er unter meinen Fittichen machen durfte, löste sich eine Tragfläche vom Rumpf, sodaß ein Pendel-Querruder entstand, welches ich jedoch nicht steuern konnte. Eine Steilspirale mit anschließendem Aufschlag in einem Getreidefeld beendete vorerst das Leben des Diablotin. Bei der Amputation der Verletzten Körperteile stellte sich auch gleich die Unglücksursache heraus: Der Haken für die Flächenhalterung war mitsamt einem Stück Wurzelrippe und dem dahinterliegenden Sperrholzklotz aus der Fläche ausgerissen. Die Auferstehung dauerte unter Verwendung eines Reserveflügels einen ganzen Tag lang.


Modellname: Teddy
Todestag: 25.06.03
Hinterbliebene: Michael Gassenmaier
Kondolenzmailadresse: eurocargo123(at)aol.com

Todesursache

Völlig unerwartet und in dr Blüte seiner Jahre wurde er aus unserer Mitte gerissen!!! Nach erfolreicher Transplantation eines NEUEN Rumpfs ging es ihm auch schon wieder sehr viel besser und wir machte uns auch sogleich an die Therapie um ihm wieder das Fliegen bei zu bringen. Nach 2 erfolgreichen flügen jedoch brach er sich das rechte Höhenruder worauf dann auch die linke seite folgte. Alles ziehen am steuerknüppel half nichts mehr, und ich musste hilflos mit ansehen wie er in die TIEFE raste. Kurz bevor er jedoch auf dem boden aufschlug brach dann auch noch die tragfläche in der mitte durch, und ich wusste das das sein todesurteil war. Ich rannte sofort zur unglücksstelle und konnte nur noch seine sterblichen überreste bergen. In Tiefer Trauer........Michael Gassenmaier


Modellname: JU 52
Todestag: xx.06.03
Hinterbliebene: Matze
Kondolenzmailadresse: Ma1ze(at)web.de

Todesursache

Eigentlich waren die Bedingungen ideal für den erstflug der ju. Es ging kein Wind und kein wölklchen war am Himmel zu sehen. Die Startpiste war ein ziemlich breiter Fahradweg welcher von Kornfeldern umgeben war (ich hatte irgendwie schon eine Vorahnung und dachte das diese denn fall irgendwie bremmsen würden) Ich schloss den Akku an checkte alle ruderfunktionen und Motoren. Danach gings volle Kraft voraus. Die Ju rollte loß, nahm ziemlich schnell an Fahrt auf und hob dann ab. Doch schon kurz darauf merkte ich das die JU schwierigkeiten hatte an höhe zu gewinnen. Aus Angst vor Strömungsabriss zog ich sie nur leicht nach oben(gaaaaanz vorsichtig). Die Beschreibung aus der anleitung stimmte schonmal "Flugeigenschaften wie das Vorbild" = sehr schwerfällig. Als ich mich dann endlich auf ca 5 Metern hochgekämpft hatte und die ju um 180± wenden wollte kippte sie ohne vorwarnung nach links und bohrte sich Senkrecht ins Feld. Ich rätsel heute noch an der Ursache, denn Überzogen hab ich sie auf keinen Fall. Übriggeblieben ist jede menge Holz und die Gewissheit jede menge arbeitsstunden dafür geopfert zu haben. nächstesmal gibts ein fertigmodell. Falls es andere oldtimerleidensgenoosen gibt, ich freue mich über jede Email. Matze

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