Das Teilnehmerfeld beim Elektropokalfliegen des Modellbauvereins am vergangenen Sonntag auf dem Fluggelände in Aichelberg war mit 16 Teilnehmern sehr gut besetzt. Erstmals in der Vereinsgeschichte waren drei Generationen Piloten am Start.

Beim Elektropokalfliegen ist ein Flug von drei Minuten zu absolvieren. Dies kann mit einem Segelflugmodell mit Elektroantrieb wie auch mit einem elektrisch betriebenen Motormodell erfolgen. Nach genau drei Minuten muss ein entsprechend markiertes Tor in etwa 5m Höhe durchflogen werden. Fehlzeiten werden mit Strafpunkten geahndet. Nach einem kleinen Kunstflugprogramm, das Zusatzpunkte beschert gilt es in einem recht eng bemessenen Landefeld das Modell zielgenau zu platzieren. Dies gibt wiederum Pluspunkte, sofern der Pilot hier präzise agiert.

Ein schöner Nebeneffekt bei diesem Austragungsmodus ist die Tatsache, dass das Modell selber keine entscheidende Rolle spielt. So hat der Pilot mit dem teuren voll GfK Wettbewerbsmodell die gleichen Chancen, wie ein Jugendlicher mit einem günstigen Modell aus speziellem Schaumwerkstoff. Allein die Fähigkeiten des Piloten sind entscheidend.

Bei teilweise recht böigem Wind wurden insgesamt vier Durchgänge absolviert, wobei der Durchgang mit der geringsten Punktzahl gestrichen wird. Abgesehen von kleineren, wieder reparablen Blessuren an ein paar Modellen verlief der Wettkampf fair und ohne Probleme.

Dabei konnte sich Philipp Motz bei den Erwachsenen als Sieger behaupten, dicht gefolgt von Thomas Kek und Rainer Kembügler.

In der Jugendklasse hatte Kevin Haag die Nase vorne, gefolgt von Lukas Arndt und Yannic Lux, dem jüngsten Teilnehmer, der mit Vater und Großvater ein internes Familienduell austragen konnte.

Nach der vom Vorstand und Wettbewerbsleiter Ulrich Kappler durchgeführten Siegerehrung mit der Übergabe der Sieger-Pokale, konnte dann zum gemütlichen Teil am Grill übergegangen werden.

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