Folgende Modelle befinden sich zur Zeit in meinem Hangar:
- Ventus 2c (1:3,5; 5,14m) von Modelltechnik Möller
- ASK21 (1:3,5; 4,86m) von Heinz Maaßen Modellbau
- Swift S-1 2.0 (1:3,9; 3,25m) von Krause Modellbautechnik
- Alpina 4001 Pro (4,00m) von Graupner / Tangent
- SharonPro (3.70m) von HKM
- Storm 3.0 (3.23m) von Valenta
- Solius (2.16m) von Multiplex
Von großen Scalemodellen (OK das ist heutzutage relativ, 1:3,5 ist für mich jedenfalls groß) bis hin zum Zweckmodell wird nahezu das komplette Spektum an Segelflugmodellen abgedeckt. Nurflügler und Verbrennermodelle sucht man aber vergebens, da mir Nurflügler nicht gefallen und ich keine stinkenden Verbrennermodelle in meiner Wohnung haben möchte.
Ventus 2c
Ventus 2cDer Ventus 2c von Modelttechnik Möller ist das größte (und schönste) Modell in meinem Hangar. Ich habe es Weihnachten 2003 bekommen. Der Erstflug fand aber erst am 15. August 2005 statt, da ich vorher noch andere Modelle fertigstellen musste und auch wenig Zeit zum bauen hatte.
Durch den Maßstab von 1:3,5 ergibt sich eine Spannweite von 5,14m.
Er ist ausgestattet mit einem 6-Klappen-Flügel und Störklappen, einem gedämpften FEMA-Einziehfahrwerk mit Radbremse, Schleppkupplung und Vario. Im Hintergrund arbeiten 2 S3D-10 Kanal-Empfänger der Fa. ACT im Diversitymodus. Zur Programmierung der Empfänger dient ein Infrarot-Interface. Für die Stromversorgung zeichnen 2 NiCd Akkupacks (4xRC2400 und 5xRc2400) verantwortlich. Im Cockpit kümmert sich eine Denu-Puppe um die Steuerung
.
Flugfertig bring der Ventus2 ca. 8kg auf die Waage
ASK21
ASK21
Die ASK21 ist einer meiner Jugendträume, die ich mir endlich erfüllen kann. Schon als Teeny an der Wasserkuppe fand ich die ASK21 toll und wollte immer so eine als Modell haben.
Im Oktober 2011 erst beim Erbauer abgeholt, hatte sie am 18. Mai 2013, also nach ca. 18 Monaten Bauzeit ihren Erstflug. Ein Baubericht ist hier auf der Seite verfügbar.
Die Querruder werden von kraftvollen ACT XT10 Potless Servos angetrieben, An Seite und Schleppkupplung ist jeweils ein Hitec HS-5585 MH, an den Störklappen und an der Radbremse ein HS-5496MH im Einsatz. Am Höhenruder werkelt ein Titec HS-5955. Kontrolliert wird dies alles von einem Hott GR-24 12-Kanal-Empfänger. Für die Bereitstellung der notwendigen Energie zeichnet ein giantischer 2s8000 LiFePo Akku (Headway Zellen)verantwortlich.
Die Leitung im vorderen Cockpit übernimmt eine Denu Pilotenpuppe. Der Rücksitz bleibt frei für Passagiere. Die Startmasse der ASK 21 beträgt 13,5kg. Eine echte "Wuchtbrumme" also.
Swift S-1
Swift S-1 (2.0)
Die Swift 2.0 setzt die Tradition meiner ersten Swift fort, die leider viel zu früh (dafür aber sauschnell
) von mir gegangen ist.
Seit der Messe in Sinsheim 2009 nenne ich sie mein Eigen.
Es handelt sich beim meiner Swift um die 1:3,9 Version von Krause Modelltechnik mit einer Spannweite von 3,25m. Das Abfluggewicht wird wie beim Vorgänger um die 6,5kg liegen. Ausgestattet ist er mit einem gedämpften Einziehfahrwerk und Schleppkupplung. Die Steuerbefehle nimmt ein S3D 10 Kanal-Empfänger entgegen. Dieser und seine Untertanen (Servos) ziehen ihre Kraft aus einem 5-Zellen RC-2400 Akku.
Da die Swift einfach zu wenig von mir genutzt wird, steht sie zum Verkauf.
Alpina 4001 Pro
Alpina 4001 ProDie Alpina 4001 Pro von Graupner / Tangent ist mein Allrounder im Flugpark. Der Erstflug war am 18. April 2010. Sie ist schon meine zweite Alpina, da nach ca. 10 Jahren die erste Aplina verkauft wurde. Die Alpina ist eine sog. Master Edition, verfügt also dank vollflächig Kohlefaser in den Flächen über eine enorme Stabilität. Zudem verfügt sie über eine Schleppkupplung und ist beim F-Schlepp ein beliebtes Modell. In den Flächen gehen am Querruder Futaba S-3150, an der Wolbklappe Hitec HS-5245 MG und an den Störklappen HS-85 MG zu Werke.
Im Rumpf sind Hitec HS-645 MG an der Schleppkupplung und am Seitenruder und ein HS-5625 MG am Höhenruder verbaut. Als Empfänger dient ein HoTT GR-24 2G4 Empfänger von Graupner der über zwei 2s 2300 LiFePo Zellen mit Strom versorgt wird. Wenn ich den leerfliegen wollte, müsste ich wohl eine Nachtschicht einlegen. Das Startgewicht der Alpina 4001Pro liegt bei rund 4600g, damit ist sie rund 100g schwerer als die alte Version. Das liegt vermutlich an der Kohlefaser.
Bei unseren Schlepppiloten ist sie als Referenzmodell für Erst-Schleppflüge hoch angesehen. Ein unkomplizertes Modell für den F-Schlepp.
SharonPro 3.7
SharonPro 3.7
Der SharonPro ist meine "F3J-Gurke". Damit bin ich meistens Sonntags bei uns auf dem Fluggelände and der Winde unterwegs, weil er einfach klasse in der Thermik ist. In der Luft ist er seit 2007. Er ist das Ersatzmodell für meinen, leider dahingeschiedenen Soaring Star, der den Gaugen 2006 leider nicht überlebt hat.
Ersatzmodell ist vielleicht ein wenig abwertend. Der SharonPro ist mehr als Ersatz. Ein vollwertiges F3J Wettbewerbsmodell mit so viel Leistung, das ich noch gar nicht an die Grenzen des Modelles gestoßen bin. Er ist in Voll-GFK Bauweise ausgeführt. In ihm werkeln analoge Volz-Servos, die natürlich an einem ACT-Empfänger (S3D 8 Kanal) hängen und von einem 4-Zellen eneloop Akku befeuert werden. Flugfertig bringt er gerade einmal 2260g auf die Waage.
Storm
Storm (3.0)
Die dritte Ausgabe meines Storm bildet die Elektrofraktion in meinem Hangar, die es mir erlaubt von Schlepper, Hang und Wind unabhängig zu sein.
Der Storm hat meine Flamingo Ära in 2006 endgültig beendet. Den Flamingo habe ich ca. 20 Jahre lang geflogen und schätzen gelernt. Aber irgendwann hat man mal Lust auf was Neues. In meinem Fall war das der Storm. Da ich mit dem SharonPro ja einen F3J-Segler habe, fiel beim Storm die Entscheidung auf die Elektroversion.
Angetrieben wird die elektrische Variante des Storm von einem bürstenlosen Außenläufer namens Torcster Gold A2826/5-840, der so gerade noch in den Rumpf passt. Als Luftschraube verwende ich eine 13x6,5er Freudenthaler Klapplatte an einem genialen aber sehr teuren Freudenthaler Turbospinner, der gekröpft ist, sodass die LS-Blätter möglichst eng anliegen zur Verringerung des Luftwiderstands. Die Geschichte wird von einem Phoenix ICElight 50 geregelt der seine Befehle von einem ACT S3D-8 Kanal-Empfänger erhält. Die Versorgung übernimmt ein 3 Zellen LiPo-Akku von SLS mit 4000mAh, der via 5A SBEC vom Regler auch die restlichen Komponenten mit Strom beglückt.
Nach dem Totalverlust im April 2008 hab ich mir sofort wieder einen neuen Storm bestellt, der identisch aufgebaut wurde als E-Version. Allerdings gestaltete sich der Motoreinbau aufgrund des geringeren Motorspantdurchmessers etwas schwieriger als beim Vorgänger. Wie zuvor auch sind die Servos für Höhen- und Seitenruder aus Platz- und Zugänglichkeitsgründen unter einer Serviceklappe hinter der Flächensteckung untergebracht.
Das Leben des zweiten Storm wurde am 23. Oktober 2011 gewaltsam von einer 30m hohen Weißtanne abrupt beendet. Die Erfolgsgeschichte wird aber fortgesetzt. Der Storm 3.0 hatte am Jahresabschlußfliegen am 28. Dezember 2011 seinen stürmischen Erstflug mit 2 Flügen von jeweils einer Stunde.
Solius
Solius
Der Solius ist meine zweite Schaumsünde.
Nachdem ich ihn bei den Messeneuheiten 2013 entdeckt hatte und ein Spanienurlaub gebucht war, fiel die Wahl auf den Solius als Urlaubsflieger, u.a. wegen der geringen Packmaße.
Mit einer ausgeklügelten Steckung und T-Leitwerk passt der ganze Flieger in die original Verpackungsschachtel.
Ausgestattet ist der Solius mit einem 3s2200 Lipo mit einem 50A SBEC Regler von Torcster. Aus dem gleichen Stall kommt der Motor, ein Torcster Gold A3548/5-900. Der Klapp-Propeller (12 x 6) ist dem Original beibehalten. Als Servos kommen auch Torcster Servos mit Metallgetriebe zum Einsatz (2 HS82 Klone namens NR-82 in den Flächen, die kleinere Ausgabe NR-62 im Höhen- und Seitenruder). Ein Graupner GR-12 HoTT Empfänger ist für den guten Empfang zuständig. Das Abfluggewicht liegt bei rund 1400g.
Der Erstflug des Solius war am 16. März 2013.

