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Seitenleitwerk fertig ausgebaut

Seitenleitwerk mit Sensoren und BlitzerEs war jetzt längere Zeit etwas ruhig um den Ventus geworden.
Das lag nicht zuletzt an der ASK18, die mal wieder plötzlich im Fliegerregal aufgetaucht ist und bei der es noch einige Kleinigkeiten zu tun gab. Zudem wollte ich noch den ESO wieder lackieren und da kam die ebenfalls zu lackierende ASK18 gerade recht.

Nachdem dies aber nun alles abgearbeitet ist, geht es mit voller Konzentration weiter am Ventus, denn der Skywalker klopft schon an die Tür und wird wohl Anfang März bei mir auftauchen.

 

In der Zwischenzeit sind die Monoblocs eingebaut und die Verriegelung funktioniert recht gut. Der Einbau war wegen der nicht vorhandenen Flächenanformung ein Geduldspiel und konnte letztlich nur mittels Adapterscheiben erfolgen.
Der nächste Schritt, vor den Tragflächen, war das Seitenleitwerk.

Zuerst habe ich eine neue Abschlussleiste aus 2mm GFK-Platte gesägt. Ein Fest für Hersteller von Sägeblättern denn das erfoderte einige dieser Teile.
Nach einem groben Auswiegen mit Pilot, Motor, Akku & Co. zeigte sich: "Ich brauch Gewicht im Heck". Also fiel die Entscheidung die Elektronik des Staudrucksensors, die LED-Elektronik und einen RSAT2 mitsamt dem HR-Servo in das Heck zu verlegen.
Dadurch ergab sich eine etwas andere Verkabelung, was aber kein Problem darstellt. Beim RSAT2 ergibt sich durch die räumliche Trennung der Antennen auch ein zusätzlicher Sicherheitsgewinn.

Ein Blitzer sollauch noch mit an Bord. Ist zwar nicht ganz Scale aber egal. Dazu hab ich eine 3W POWER LED verwendet und eine M4 Schraube hinten als Kühlfläche draufgeklebt. Das Ganze wurde dann mit Anschlussdrähtchen versehen und mit weißem Schrumpfschlauch eingeschrumpft. Der Blitzer prangt nun oben am Leitwerk und wird von einer Treiberplatine angesteuert. Da nach einem Empfängerupdate ein Servoausgang auch als Digitalausgang fungieren kann, konnte ich die Treiberplatine direkt vom Empfänger aus steuern. Mit einer entsprechenden Blitzsequenz sieht das ganze recht hell und halbwegs authentisch aus. Wegen der Absicherung der Empfängerausgänge in der CentralBox brauche ich mir sicherheitstechnisch auch keine Gedanken zu machen.

Der Staudrucksensor bereitete mir etwas Kopfzerbrechen, ragt er doch seh weit aus der Leitwerksflosse heraus. Mittels einer Messinghülse und den Anschlussschläuchen hinten am Sensor "verriegelt" alles ausreichend in ausgefahrener Stellung. Ein kleiner Schlauchring schützt davor, dass der Sensor ganz hineinrutscht.

Die TEK-Düse ist wie an meinen anderen "Koffern" auch abnehmbar. Auch hier kommt eine, allerdings dünnere, einseitig aufgebohrte Messinghülse zum Einsatz. Alle Kabel und Schläuche wurden mit leichten "Kompressen" aus Schaumstoff vor dem Klappern gesichert.

Der RSAT2 weilt auf einem zusätzlichen Längsspant, alle anderen Komponenten sind mit Velcroband innen an der Leitwerkswand befestigt. Nachdem alles eingebaut war wurde die Abschlussleiste angepasst und angeheftet. Nachdem alles noch einmal überprüft wurde und die Seilanlenkung ausprobiert war, wurde die Abschlussleiste mit eingedicktem Harz und GFK Rovings endgültig befestigt.

Sollte trotz aller im Heck befindlichen Komponenten dennoch Blei nötig sein, wird dies zusätzlich im Leitwerk angebracht.

Der "Angstakku" bekam einen Maßanzug aus GFK-Matten, damit er neben dem Einziehfahrwerk Platz findet und leicht entnehmbar ist zum Laden.

Im nächsten Arbeitsschritt geht es an die Tragflächen wo u.a. der Einbau der 8 Servos ansteht.