Brauchbare Servos sind heute schon für weniger als 10 Euro zu haben. Da mein jüngses Projekt mal so rein gar nichts mit Modellfliegen zu tun hat, war die Aufgabe eine Seilwinde für einen Crawler zu bauen.

Das ist bei den heutigen soweit eine überschaubare Aufgabe. Daher hier kurz ein Bericht, was ganau zu tun ist, um aus einem normalen Servo eine Seilwinde zu bauen.

Die Sword-Reglerserie erfreut sich bei mir einer guten Verbreitung, weil die Regler günstig sind, ein stabiles, einstellbares und leistungsfähiges BEC besitzen zur Versorgung der RC-Anlage und dabei noch recht kompakt daherkommen. Alles wichtige Eigenschaften, wenn man ausschließlich E-Segler im Hangar stehen hat. Nur ein wichtiges Feature hat der Sword, verglichen mit der Jeti-Mezon-Serie nicht. Man kann ihn nicht abschalten. Mit etwas Reverse-Engineering hab ich das nun fast zum Nulltarif nachgerüstet.

Die Bedingungen bei uns auf dem Platz waren alles andere als ideal für einen Erstflug. Eigentlich wäre nur noch dichter Nebel schlimmer gewesen. Aber trotz relativ starkem Wind aus Südwest, was bei uns Seitenwind und durch den umgebenden Wald bedingte Turbulenzen bedeutet, fand der Erstflug der ASH 26 am vergangenen Samstag statt.

BECs also wörtlich Battery Eliminating Circuits erfreuen sich wachsender Beliebtheit und viele Brushless-Motorregler haben mittlerweile diese Funktionalität implementiert. Leider ranken sich noch viele Mythen um diese Gattung der Stromversorgung.

Es war noch jede Menge Kleinkram, der erledigt werden musste, bevor der Gedanke in Richtung Erstflug gehen kann. Da wäre einerseits die komplette Fertigstellung der Haube samt Cockpitausbau aber auch noch jede Menge andere, zeitraubenden Kleinigkeiten. Aber es ist geschafft.