Die Bedingungen bei uns auf dem Platz waren alles andere als ideal für einen Erstflug. Eigentlich wäre nur noch dichter Nebel schlimmer gewesen. Aber trotz relativ starkem Wind aus Südwest, was bei uns Seitenwind und durch den umgebenden Wald bedingte Turbulenzen bedeutet, fand der Erstflug der ASH 26 am vergangenen Samstag statt.

Es war noch jede Menge Kleinkram, der erledigt werden musste, bevor der Gedanke in Richtung Erstflug gehen kann. Da wäre einerseits die komplette Fertigstellung der Haube samt Cockpitausbau aber auch noch jede Menge andere, zeitraubenden Kleinigkeiten. Aber es ist geschafft.

Lange hat es gedauert bis es weiter ging. Ist mir doch plötzlich und unvorhersehbar eine schicke Fräse vor die Werkstatt gelaufen, die meine ungeteilte Aufmerksamkeit beanspruchte. Aber dennoch war es eine nützliche Abwechslung, von der aug die ASH 26 profitiert hat.

Mit der Fertigstellung der Tragflächen ist ein weiterer Meilenstein bis zum Erstflug geschafft. Dabei war der Arbeitsaufwand sehr überschaubar, handelt es sich doch weitestgehend um den Einbau der Servos, die Anlenkung sowie die Verkabelung.

Es war viel Arbeit, bis der Motorspant endlich in Position ist und alles passt ist und rund. Aber es hat sich gelohnt. Doch bis alles im wahrsten Sinne des Wortes "rund lief" waren ein paar Tricks und Kniffe notwendig, um zum Ziel zu kommen.