Meine kleine Chinafräse hab ich eigentlich schon eine ganze Weile, nur hatte ich bisher keine wirklich spannende Arbeit für sie. Die ASH 26 Bauarbeiten haben das nun geändert und sie konnte zeigen, ob sie was taugt oder nicht.

Um es vorweg zu nehmen - sie taugt was für ihr Geld aber es war eine steile Lernkurve. Nun sind die ersten Teile fertig und ich bin eigentlich ganz glücklich mit der Kleinen. Sicher keine Präzisionsmaschine, aber verglichen mit den bisherigen Ergebnissen aus der Dekupiersäge eine sehr deutliche Qualitätssteigerung.

Einer der ersten Arbeiten an der ASH ist die Fertigstellung der Flächensteckung bzw. der Arretierung der Flächen. Hier gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten. Werksmäßig ist die Befestigung mit den aus dem Möbelbau bekannten sogenannten "Multilocks" vorgesehen. Ich gehe aber einen anderen Weg.

Mit einem 400W Netzteil kann man sicher keine E-Schlepper oder Helipiloten hinterm Ofen vorlocken. Für den "normalen" Modellflieger im Bereich von 3s bis 8s Akkus ist das aber schon eine ordentliche Hausnummer. Daher hab ich mir das brandneue SP 2417 des chinesischen Herstellers ISDT gekauft.

Lange war die Durststrecke ohne nennenswertes Winterprojekt. Nun ist der Winter vorbei aber ich habe ein neues Projekt - die ASH 26 von Tangent. Mitte der vergangenen Woche ist die ASH 26 nun bei mir, nach doch überschaubarer Wartezeit, sicher eingepackt, eingetrudelt.

Der Shark ist mit seinen 14,5kg schon ein recht schwerer Brocken, den ich nicht gerne auf der Schulter tragen möchte. Daher liegt die Verwendung eines Stützrades nahe. Da ich mit meinem 3D Drucker mal was komplett selbst konstruiertes erstellen wollte und auch noch viel GFK-Restgewebe in der Bastelkiste liegt, war die Entscheidung, nicht auf Kaufware zurück zu greifen naheliegend.