Es hat etwas gedauert, bis dieser Bauabschnitt abgeschlossen werden konnte. Aber gut Ding will Weile haben.
Die ASH 31 ist hintenrum, also im Bereich der Seitenflosse soweit fertig.
Aber der Reihe nach. Im ersten Schritt hab ich das Spornrad eingebaut. Dazu musste der Bereich zuerst ausgeschnitten und an das 50mm Rad angepasst werden. Um mehr "Fleisch" für den Einbau zu bekommen, habe ich seitlich auch kurze Messingröhrchen eingeharzt, damit die Krafteinleitung halbwegs brauchbar ist und die Aufnahme nicht gleich bei der ersten Belastung ausreißt.
Nun ging es an die Höhenruderanlenkung. Das beim Modell beigelegte Servobrettchen erwies sich als weitestgehend unbrauchbar für die angestrebte Anlenkung. Deshalb hab ich kurzerhand im CAD ein für meine Anwendung passendes Servobrett für das Höhenruder konstruiert und auf der Stepcraft-Fräse ausgefräst. Dies hat einige Iterationsschritte erfordert bis das Ergebnis wie gewünscht war. Mit auf dem Servobratt ist eine Durchführung für den Schlauch der TEK-Düse, die an der Seiteflosse ganz oben befestigt ist mit einem auf 2,5mm ID aufgebohrten 3/2mm Messingrohr. Die HR-Anlenkung selber besteht aus einem M2 Gabelkopf mit abgewinkeltem Federstahldraht, auf dem ein M2 Gewinde aufgeschnitten wurde.
Ruderseitig ist ein Doppel-GfK Ruderhebel mit einem Präzisions-Messingrohr um eine extrem spielarme aber ohne Werkzeug zu montierende HR-Anlenkung zu bekommen. Diese Lösung hat sich schon bei vielen anderen Modellen und sehr hohe Geschwindigkeiten (über 300km/h) bewährt.
Unterhalb der TEK-Düse wurde der ACL-Blitzer (Streifenlicht) angebracht und das Kabel nach innen geführt.
Die Anlenkung des Seitenruders ist in einer abnehmbaren Ausführung. Da in der Seitenflosse nicht genügend Breite zur Verfügung steht für eine doppelseitige, symmetrische Anlenkung, erfolgt die Anlenkung nur einseitig, was leider nicht so toll aussieht. Hier kommt das Original-Servobrett zum Einsatz mit nach unten zeigendem Servo zum Einsatz. Somit ist hier, wie auch beim HR-Servo, ein halbwegs problemloser Servo-Tausch im Servicefall durch die entsporechenden Serviceöffnungen (Spornrad bzw. Aussparung im HR-Leitwerksträger) möglich.
Nachdem alles verkabelt und mit Crimp-Steckern versehen wurde sind die Kabelbäume getrennt (ACL+TEK Schlauch sowie SR/HR Servokabel) von hinten an der rechten und linken Rumpfwand verlegt worden. Die jeweiligen Kabelbündel wurden mit PET-Klebebend umwickelt.
Nachdem alles X-mal kontrolliert wurde konnten die Servobretter fixiert und mit Klebeharz an der Wand der Seitenflosse geklebt werden. Dabei war die Abschlussleiste nur zur Positionierung der Rippen angebracht. So ist gewährleistet. dass die Rippen alias Servobretter entsprechend ausreichen mit einer Klebenaht versehen werden konnten. Hier kam eine Dosierpistole mit langer Mischkartusche zum Einsatz um wirklich tief in der Seitenflosse Klebeharz auftragen zu können.
Als letzter Arbeitsschritt wurde dann die Abschlussleiste angeklebt. Dies wurde mit Laminierharz durchgeführt und die Klebestelle mit jeweils zwei Kohlerovings verstärkt.
Damit ist der hintere Rumpfbereich fertiggestellt. Im nächstenm Schritt geht es an die Flächenanformung. Hier steht die Verklebung der Verbindungsstecker und die Flächenverriegelung an. Zur Verriegelung sind Monoblocs vorgesehen. Hier ist die Problematik eine habhafte M4 Aufnahme füpr die Geweindestrange an der Wurzelrippe herzustellen. Eine ertse Idee ist die Verwendung einer Nietmutter, da in dem Berich der Wurzelrippe nur eine verhältnismäßig dünne Schick CfK vorhanden ist. Die Flächensicherung durch Nutzung des vorderen Torsionsstiftes mit M5 Mutter ist nur die Notoption, da ich diese Art der Flächensicherung absolut nicht mag und als fummelig empfinde, da man beim Aufbau mit einer Mutter im Rumpfinneren hantieren muss.









