ASH31 - Fahrwerk ist drin

Beim Vorgehen am Rumpf von hinten nach vorne bin ich nun am Einbau des Fahrwerks angekommen. Zuvor mussten aber noch ein paar Spanten konstruiert und gefräst werden, damit die Rumpfröhre druckfester wird.

Das war eine ziemlich kniffelige Arbeit, denn der Zugang zur Rümpfröhre ist zwar von vorne möglich, jedoch liet die Örtlichkeit doch recht weit drin, was den Zugang dann doch wieder erschwerte.
Insgesamt zwei Ringspanten wurden eingeharzt um die Rumpfröhre im Bereich hinter der Endleiste etwas druckstabiler zu machen, da man ohne den Rumpf doch mit den Fingern eindrücken konnte. Als zusätzliche Stabilisierung wurde ein Drucksteg im Bereich der Endleiste ebenfalls eingeharzt.

Dann war es Zeit, das Fahrwerk einzubauen. Aufgrund der Messdaten in der Bilder-Bauanleitung war die Position des vorderen Fahrwerkspantes (535mm hinter der inneren Rumpfspitze), wie auch die Position und Dimension der Fahrwerksklappen (615mm von der Rumpfspitze mit 82x161mm). Nachdem die Rumpfmitte gefunden wurde, konnten die Umrisse der Klappen auf dem mit Malerband beklebten Rumpfoberfläche angezeichnet werden.

Dann kam der Arbeitsschritt, vor dem wohl jeder etwas Bedenken hat. Nachdem die Größe und Position der Klappen zum X-ten Mal überprüft wurde, kam das Multitool zum Einsatz, um die Klappen auszuschneiden. Das hat soweit gut geklappt. Nach dem verschleifen der Klappen und dem anrauhen der Klappenumgebung konnten die Bowdenzug-Außenröhrchen, die als Halterung der Scharnierachsen dienen, eingeklebt werden. Zuvor wurde alles mit Sekundenkleber fixiert und die Funktion der Klappen ausprobiert.
In nächsten Schritt wurden auch noch die Halterungen  der Torsionsdrähte eingeklebt, die die Fahrwerksklappen durch Vorspannung schließen. Hier kamen Bowdenzug-Innenröhrchen zum Einsatz. Als Torsionsdraht dient ein 0,8mm Federstahldraht, der U-Förmig mit 90° Versatz gebogen wurde, damit bei geschlossenen Klappen noch genügend Vorspannung vorhanden ist.

Nach dem aushärten des Harzes wurde alles montiert und die Funktion überprüft. Nun war der Weg frei für den Einbau des Fahrwerkes. Es kommt ein 1:3 Standard-Fahrwerk von Wemo zum Einsatz, da Bodenstarts mit der ASH31 allein schon wegen des geplanten 22" Propellers schlicht nicht möglich sind und Flitschen bzw. F-Schlepp für das Modell vorgesehen sind.

Der mitgelieferte vordere Spant, konnte 1:1 verwendet werden, der hintere wurde leicht modifiziert konstruiert und aus 8mm MPX-Platte gefräst. Die Federung bzw. Dämpfung übernehmen 3 Gummipuffer am hinteren Spant. Die Positionen der Spoanten wurde angezeichnet und anschließend in der Position das Fahrwerk gründlich auf Funktion überprüft. Da keine Probleme festzustellen waren, wurden die Spanten im Anschluss mit Klebeharz (ADH 891.892) aus der Dosierpistole verklebt.

User Menu

Login

Termine

Keine Veranstaltungen gefunden